Superintendentin Meike Friedrich langfristig erkrankt - Assessor stellt Vertretungskonzept vor


Der Evangelische Kirchenkreis Münster muss sich auf eine langfristige Erkrankung von Superintendentin Meike Friedrich einstellen.

Die leitende Geistliche des 107.000 Mitglieder starken Kirchenkreises befindet sich seit November 2016 wegen einer seltenen cerebralen Gefäßerkrankung in stationärer Behandlung. "Wir sind in Sorge über die Erkrankung von Superintendentin Friedrich, deren zeitlicher Verlauf unbestimmt ist. Wir hoffen sehr, dass ihre Genesung Fortschritte macht, sind aber darauf eingestellt, sie langfristig zu vertreten." Dies erklärte der Assessor des Kirchenkreises Pfarrer Uwe Völkel (Gemeindepfarrer der Kirchengemeinde Greven), der als Stellvertreter von Meike Friedrich nun ein Vertretungskonzept vorstellte. Neben der Leitung durch Völkel verteilt es anliegende Leitungsaufgaben auf die Schultern verschiedener Pfarrerinnen und Pfarrer. Unter anderem sieht es vor, dass die öffentliche Repräsentation des Evangelischen Kirchenkreises Münster im Bereich der Stadt Münster weitestgehend von Regionalpfarrer Martin Mustroph übernommen wird.

"Wir sind dankbar für die große Anteilnahme an der Erkrankung von Superintendentin Friedrich und hoffen die Arbeit des Kirchenkreises während ihrer Abwesenheit in ihrem Sinne weiterführen zu können", betonte der stellvertretende Superintendent Uwe Völkel.

 
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