Superintendentin Meike Friedrich

Kirchenkreis wählt neue Leitung


Abschied von Superintendentin Meike Friedrich

Nachdem im Sommer bekannt wurde, dass Superintendentin Meike Friedrich nicht in ihr Amt als leitende Pfarrerin des Evangelischen Kirchenkreises Münster zurückkehren würde, hat der Nominierungsausschuss des Kirchenkreises sofort seine Arbeit aufgenommen, die Neubesetzung der Stelle vorzubereiten. Es erfolgte eine Ausschreibung, deren Frist am 8. September endete.

Inzwischen befasst sich der Nominierungsausschuss unter dem Vorsitz von Pfarrer Thomas Groll mit der Sichtung der eingegangen Bewerbungen. Es finden derzeit Auswahlgespräche statt mit dem Ziel, der Synode verschiedene geeignete Kandidaten zu präsentieren. Auf der Synode, die am 29./30. November in Münster tagen wird, soll das höchste Leitungsgremium des Kirchenkreises seine neue Leitung wählen. "Spätestens zum neuen Jahr braucht der Kirchenkreis wieder eine hauptamtliche Leitung", erklärt Uwe Völkel, der das Vertretungsamt neben seiner Aufgabe als Gemeindepfarrer der Kirchengemeinde Greven versieht.

Abschied in interner Veranstaltung
Im August hatte der Kirchenkreis bekannt gegeben, dass Meike Friedrich, die seit November 2016 erkrankt ist, nicht in ihre Aufgabe als Superintendentin zurückkehren könne. Der Gesundheitszustand der 48-Jährigen werde es in absehbarer Zeit nicht erlauben, dass sie ihr Leitungsamt weiterführe, erklärte der stellvertretende Superintendent des Kirchenkreises Uwe Völkel mit großem Bedauern.

"Meike Friedrich hat unserem Kirchenkreis gutgetan. In den vier Jahren ihres Dienstes hat sie neue Impulse gegeben, neue Prozesse angestoßen, war eine zugewandte Ansprechpartnerin für die Pfarrerinnen und Pfarrer. Wir hoffen mit Frau Friedrich und ihrer Familie, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt ihren geliebten Pfarrberuf wieder ausüben kann", so Völkel.

"Meike Friedrich hat den Evangelischen Kirchenkreis Münster mit spürbarer Freude und klugem Geschick geleitet", sagte Präses Annette Kurschus. "Ihre offene und direkte Art wurde von vielen Menschen geschätzt", so die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen." Mich schmerzt es sehr, dass sie aus gesundheitlichen Gründen an dieser Stelle nicht mehr tätig sein kann. Für unsere Landeskirche ist das ein Verlust, und wir werden den weiteren Weg von Frau Friedrich begleiten."

Meike Friedrich war im Oktober 2012 mit großer Mehrheit von der Synode des Evangelischen Kirchenkreises in das Amt als Superintendentin des 107.000 Mitglieder zählenden Kirchenkreises gewählt worden. Zuvor war sie Gemeindepfarrerin in Dortmund.

Superintendentin Friedrich wird in einer internen Veranstaltung aus dem Kirchenkreis verabschiedet.

 
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