Ulrike Krüger verabschiedete sich in der Apostelkirche von ihrer Gemeinde: Foto: Manfred Strater

Abschied nach 30 Jahren segensreichem Dienst


Nach über 30 jähriger Tätigkeit als Pfarrerin in der Apostelkirchengemeinde ist Pfarrerin Ulrike Krüger im Oktober von Superintendent Holger Erdmann in den Ruhestand verabschiedet worden.

In einem durch die Corona-Situation von der Teilnehmendenzahl eingeschränkten Gottesdienst, aber doch im Beisein von Familien und wichtigen Weggefährten predigte sie noch einmal in Ihrer Apostelkirche. Festlich war der Abschied umrahmt von einem kirchenmusikalischen Programm. Es sang das Vokalensemble der Kantorei, Ariane Oeynhausen spielte Cello und sang "Old and Wise" von Alan Parsons Project 1982. Detlev Roode spielte Klavier und Kreiskantor Konrad Paul war an der Orgel zu hören. Als einen "Glücksfall für Gemeinde und Kirchenkreis" bezeichnete Superintendent Holger Erdmann Ulrike Krüger, die seit ihrem Vikariat der einen Gemeinde treu geblieben ist und mit deren Eintritt in den Ruhestand nun eine Ära zu Ende geht. Sie habe mit vollem Herzen ihren Dienst getan. Auf unzählige Amtshandlungen, die sie geliebt habe, weil sie dort nah am Menschen habe sein können, und Gottesdienste, die ihr sehr am Herzen lagen, könne sie zurückblicken. Aber auch strukturell habe die von manchem liebevoll und voller Respekt genannte "Krügerin" Maßstäbe gesetzt, in ihrer klaren und strukturierten Art neue Wege beschritten und dafür auch eingestanden. Und dies alles in einer guten kollegialen Gemeinschaft mit der gesamten "Apostelschaft". "Sie haben segensreich gewirkt, haben Menschen mit dem Segen, den Gott in Ihre Hände gelegt hat, reich gemacht: durch Wort und Tat", so Holger Erdmann, der ausdrücklich im Namen des Evangelischen Kirchenkreises Münster seinen tief empfunden Dank zum Ausdruck brachte. Als menschennah, weitsichtig, interessiert an den Menschen, mit denen sie zu tun hatte, und neugierig im guten Sinne, in der Arbeit immer wieder Neues kennenzulernen, beschrieb Pfarrer Heinrich Kandzi seine langjährige Pfarrkollegin und erinnerte an viele gute Gespräche und an das vertrauensvolle Miteinander, das die Arbeit getragen habe. "Wir sind dir dankbar und werden dir dankbar bleiben."Als Abschiedsgeschenk überreichte die Gemeinde ihrer langjährigen Pfarrerin einen Holzschnitt des Künstlers Armin Weinbrenner, der in ihrem ehemaligen Pfarrbezirk wohnt und auch anwesend war. In hebräischer Schrift ein Wort aus dem Buch Genesis: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.

 
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