Die Ausstellungen in Ochtrup, Greven und Reckenfeld erzählen Fluchtgeschichten von Flucht und Vertreibung (Foto: Veranstalter).

"Wie meine Hoffnung überlebt hat"


Ausstellung zeigt Frauengeschichten von Flucht und Vertreibung

Ochtrup/Greven/Reckenfeld
Die beiden Kirchenkreise Steinfurt-Coesfeld-Borken und Münster zeigen vom 29. August bis 3. Oktober an insgesamt drei Orten eine Ausstellung "Wie meine Hoffnung überlebt hat - Frauengeschichten von Flucht und Vertreibung". Sie erzählt die Geschichte(n) geflüchteter Frauen unterschiedlicher Generationen, Nationen und religiöser sowie kultureller Herkunft. Es sind Geschichten von Flucht und Vertreibung.

Viele seit langem in Deutschland lebende Frauen sind selbst während des und nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Flucht gewesen. Sie können sich gut in die Situation von geflüchteten und vertriebenen Frauen hineinversetzen. Das Projekt knüpft an diese verbindenden Erfahrungen an.

Die Ausstellung geht auch der Frage nach, was den Frauen geholfen hat, die Flucht zu überstehen und in der neuen Heimat anzukommen. Sie zeigt die einzelnen Frauen mit ihren ganz persönlichen Erfahrungen. Sie eröffnet Begegnung und Verständnis statt Konkurrenz, Solidarität und Unterstützung statt Abgrenzung. Die Ausstellung zielt zudem darauf ab, der Frage nachzugehen, was die hiesige Gesellschaft tun kann, um geflüchteten und vertriebenen Menschen zu helfen, ihre Erlebnisse zu verarbeiten und in der neuen Heimat willkommen geheißen zu werden.

In Ochtrup findet die Ausstellung in der Ev. Kirche, Professor-Gärtner-Straße 44, in der Zeit vom 29. August bis 16. September statt und ist in dieser Zeit zu folgenden Uhrzeiten geöffnet: sonntags von 11.30 bis 17 Uhr, dienstags von 14.30 bis 17.30 Uhr, mittwochs von 9 bis 12 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr. Am 5. September findet um 10.15 Uhr ein Gottesdienst mit Live-Stream zur Ausstellung statt, an den sich eine öffentliche Führung mit Pfarrerin Heike Bergmann anschließt. Weitere Führungen finden am 29. August (Sonntag) um 11.15 Uhr sowie am 8. September (Mittwoch) um 15 Uhr statt. Für die öffentlichen Führungen wird um Anmeldungen bei Pfarrerin Heike Bergmann (heike.bergmann@ekvw.de; Tel.: 02553/9979797) gebeten. Für Gruppen und Schulen werden weitere Führungen auf Anfrage gerne angeboten.

In Reckenfeld wird die Ausstellung in der Erlöserkirche, Moorweg 14, am 19. September mit einem Gottesdienst eröffnet. Anschließend findet ein Rundgang mit Gesprächen und Diskussionen zu dem weiten Feld "Flucht und Vertreibung" mit Pfarrer Moritz Gräpler statt.Die Teilnehmenden erhalten dabei eine fachliche Einführung in das Thema und kommen dabei mit Frauen ins Gespräch, für die Flucht und Vertreibung nicht nur ein theoretisches Thema ist. Die weiteren Öffnungszeiten der Ausstellung: 19. September nach dem Sonntagsgottesdienst bis 12 Uhr, 20. September (Montag) von 15 bis 17 Uhr, 21. September (Dienstag) von 17 bis 19 Uhr, 22. September (Mittwoch) von 15 bis 17 Uhr und 23. September (Donnerstag) von 17 bis 19 Uhr. Öffentliche Führungen finden an den Wochentagen jeweils eine halbe Stunde nach Beginn der Öffnungszeit statt.

In Greven wird die Ausstellung in der Christuskirche, Kardinal-von-Galen-Straße 10/11, am 26. September um 11 Uhr mit einem Gottesdienst eröffnet. Auch hier schließt sich eine fachliche Führung mit Gesprächsgästen an, die von Pfarrerin Gesine Schauerte geleitet wird. Die weiteren Öffnungszeiten der Ausstellung: 26. September nach dem Sonntagsgottesdienst bis 14 Uhr, 27. September (Montag) von 15 bis 17 Uhr, 28. September (Dienstag) von 17 bis 19 Uhr, 29. September (Mittwoch) von 15 bis 17 Uhr. Öffentliche Führungen finden an den Wochentagen jeweils eine halbe Stunde nach Beginn der Öffnungszeit statt.Begleitet wird die Ausstellung durch ein Rahmenprogramm, dessen Veranstaltungen an den verschiedenen Orten in unterschiedlichen Formaten auf die Thematik eingehen. Das komplette Programm steht auf der Homepage des Ev. Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken, www.der-kirchenkreis.de, zum Download bereit. mst

 
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