Einladung zum ökumenischen Weltgebetstag am 2. März


Hier finden Sie die Gottesdienststätten und -zeiten

"Surinam - wo liegt das denn?", immer wieder kam diese Frage von den etwa 90 Frauen aus verschiedenen Kirchengemeinden Münsters, die in diesem Jahr an den Vorbereitungswerkstätten für den Weltgebetstag 2018 - organisiert von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands Stadtfrauen Region Münster und dem Bezirksverband der Evangelische Frauenhilfe - teilgenommen hatten (die WN berichtete). Denn aus Surinam, dem kleinsten Land Südamerikas im Nordosten des Kontinents, kommt die diesjährige Gottesdienstordnung.

"Gottes Schöpfung ist sehr gut" (Gen.I,31) haben die Frauen aus Surinam als Leitwort und Kern der Lesung gewählt, und dies ist gleichzeitig eine Liebeserklärung an ihr Land, das eine bewundernswerte Natur hat und eine große kulturelle Vielfalt bietet. Die Bevölkerung Surinams hat aufgrund der kolonialen Vergangenheit afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Wurzeln. Das von Toleranz geprägte Miteinander zeigt sich auch in der Hauptstadt Paramaribo, wo die Synagoge neben einer Moschee steht und sich christliche Kirchen in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Hindutempel finden. Dem positiven Beispiel von Vielfalt und Toleranz stehen aber massive Umweltzerstörungen u.a. durch rücksichtslosen Rohstoffabbau gegenüber, der die einzigartige Flora und Fauna des teils noch unberührten Regenwaldes bedroht. Insbesondere der illegale Goldabbau unter Einsatz von Quecksilber vergiftet Gewässer, Menschen, Tiere und Pflanzen in der Umgebung, ist andererseits oft aber die einzige Möglichkeit für die arme Bevölkerung, ihre Existenz zu sichern oder zu bescheidenem Wohlstand zu kommen.

Die wirtschaftliche Notlage betrifft vor allem die Frauen Surinams. Aus dem Kollekten- und Spendenaufkommen des diesjährigen Weltgebetstags werden mehrere Projekte zur Unterstützung von Mädchen und Frauen für ein wirtschaftlich selbstständiges und gewaltfreies Leben gefördert. Bärbel Dahlhaus vom Bezirksverband der Evangelischen Frauenhilfe im Kirchenkreis Münster freut sich über die große Solidarität, die sich in der Höhe der Kollekten und Spenden zeigt - im letzten Jahr knapp 2,9 Millionen Euro -, und über die große Bereitschaft vor allem der Frauen in den mehr als 50 Gemeinden Münsters, gemeinsam mit Menschen auf der ganzen Welt einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern.

In Münster finden am Freitag, 2. März 2018, in folgenden Kirchen ökumenische Gottesdienste statt:

  • Adventskirche, Coerdestraße 15.30 Uhr
  • Christuskirche Wolbeck, Dirk-von-Merfeldt-Str. 17.00 Uhr
  • Christuskirche Hiltrup, Hülsebrockstr. 17.00 Uhr
  • Gnadenkirche Albersloh, Friedensstr. 14.30 Uhr
  • Herz-Jesu-Kirche, Wolbecker Str. 16.00 Uhr
  • Kirche St. Mariä Himmelfahrt, Dyckburgstr. 16.00 Uhr
  • Lydia-Gemeindezentrum, Plettendorfstr. 15.00 Uhr
  • Matthias-Claudius-Haus, Osthofstr. 15.30 Uhr
  • Nicolaikirche, Paul-Gerhardt-Str. 15.30 Uhr
  • St. Anna-Kirche, Dingbängerweg 17.00 Uhr
  • St. Gottfried-Kirche, Duesbergweg 16.30 Uhr
  • St. Ida-Kirche, Vörnste Esch 16.30 Uhr
  • St. Joseph-Kirche, St. Josephs-Kirchplatz 15.00 Uhr
  • St. Konrad-Kirche, An der Konradkirche 15.30 Uhr
  • St. Maria und St. Josef-Kirche, Kristiansandstr. 15.00 Uhr
  • St. Michael-Kirche, Enschedeweg 15.30 Uhr
  • St. Norbert-Kirche, Schneidemühler Str. 15.30 Uhr
  • St. Stephanus-Kirche, Stephanuskirchplatz 17.00 Uhr
  • St. Thomas-Morus-Kirche, Thomas-Morus-Weg 16.00 Uhr

in den Kirchen im weiteren Kirchenkreis:

  • St. Mariä Himmelfahrt, Füchtorf, Kirchplatz 3, 15.00 Uhr
  • St. Johannes, Sassenberg, Langefort 1, 19.00 Uhr
  • Christuskirche, Warendorf, Friedrichstraße, 15.00 Uhr
  • Johanneskirche, Everswinkel, Pattkamp 6, 17.00 Uhr
  • St. Mauritiuskirche, Nordkirchen, Mauritiusstr. 2, 15.00 Uhr
  • St. Lambertus, Ascheberg, Lambertus-Kirchplatz 4, 15.00 Uhr
 
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