Verteilung von Kirchensteuern

Gerecht verteilen - wo gehen die Kirchensteuern eigentlich hin?

Von der Nettokirchensteuer der westfälischen Landeskirche über 403,1 Mio. Euro werden
60% auf ihre 31 Kirchenkreise verteilt. Das übrige Geld geht zum größten Teil
in die Pfarrbesoldung für Vikarinnen und Vikare sowie landeskirchlich entsandte Pfarrerinnen und Pfarrer. Weiterhin werden gesamtkirchliche Aufgaben, wie Mission und Ökumene, und der Haushalt der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) als Landeskirche finanziert.

2010 hat der Evangelische Kirchenkreis Münster je Gemeindemitglied eine Zuweisung von 98,48 Euro erhalten. Für das Haushaltsjahr 2011 wird mit einer Verteilsumme von 9,05 Mio. Euro für den Ev. Kirchenkreis Münster geplant. Davon werden wiederum 61,3% auf die 24 Kirchengemeinden des Kirchenkreises verteilt, berechnet nach einer Pauschale von 52,87 Euro je Gemeindemitglied. Von dem verbleibenden Geld gehen 8,16% an die Kindertageseinrichtungen, sowie 3,00% an die Offene Jugendarbeit.
Die restlichen 27,54% erhält der Kirchenkreis für seine eigenen Aufgaben.

Die Aufgaben und Arbeitsfelder des Evangelischen Kirchenkreises Münster sind in
mehrere Fachbereiche (FB) unterteilt.
Die dem Kirchenkreis für seine Aufgaben zur Verfügung gestellten Mittel werden wie folgt verwandt:

Die Budgetierung der kreiskirchlichen Aufgaben wird im Herbst eines jeden Jahresauf der Basis einer mehrjährigen Finanzplanung jeweils für das Folgejahr von der Kreissynode beschlossen.
Als Grundlage der Finanzplanungen dient die 2009 verabschiedete Finanzsatzung.

 
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