Die Leitung des Kirchenkreises liegt bei der Kreissynode. Sie ist sozusagen das "Parlament" des Kirchenkreises.

In der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen heißt es in Artikel 87: "Die Kreissynode ist berufen, über dem kirchlichen Leben in ihrem Bereich zu wachen und es zu fördern, den Kirchengemeinden Anregung und Hilfe zur Erfüllung ihrer Aufgaben zu geben, gemeinsame Arbeiten der Kirchengemeinden in Angriff zu nehmen und an der Leitung der Evangelischen Kirche von Westfalen mitzuwirken."

Aufgaben

Die Kreissynode hat unter anderem die Aufgabe, die Superintendentin oder den Superintendenten und die übrigen Mitglieder des Kreissynodalvorstandes sowie die Abgeordneten zur Landessynode zu wählen. Sie entscheidet auch über Vorlagen des Kreissynodalvorstandes und der Kirchenleitung sowie über Anträge der Kirchengemeinden und kreiskirchlichen Ausschüsse.

Die Kreissynode wird alle vier Jahre neu gebildet. Mitglieder der Kreissynode sind

  • Abgeordnete der Kirchengemeinden;
  • die Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises, der Kirchengemeinden und Verbände;
  • die Superintendentin oder der Superintendent des Kirchenkreises;
  • die übrigen Mitglieder des Kreissynodalvorstandes;
  • vom Kreissynodalvorstand berufene Mitglieder.

Die Verhandlungen der Kreissynode sind öffentlich, soweit sie im Einzelfall nichts anderes beschließt. Die wichtigsten Beschlüsse und Dokumente der Kreissynoden finden sie >>hier.

 

 
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